Das Kebabkamel
Gründung 2021
So ein Döner, das ist schon was Feines, finden die Gebrüder Bücker. Wie man da nur so selten die Kebaberie des Vertrauens besuchen kann, lässt sie schon ziemlich kopfschüttelnd zurück. „Das wär mal wieder ein Projekt“, sagt André Grunden immer wieder und holt sich dann doch wochenlang keine Fleischtasche mit Salat. Das hat ihm den Titel eines Kebab-Kamels eingebracht: Wenn er einmal einen Döner verzehrt, speichert er ihn erst mal für schlechte Zeiten im Höcker.
Das Kebab-Kamel steht im aktuellen Stammesleben aber nicht nur für unterschiedlichen Umgang mit Fastfood, sondern auch für eine Art Gruppenstunden-Programm der Erwachsenen: Aus dem „Projekt“, sich mal zum Döneressen zu treffen, wurde nämlich irgendwann in der Pandemie eine mehr oder minder regelmäßige Zusammenkunft für Alt-Rover, Leiter und sonstiges assoziertes Personal. Und das trug dann eben auch diesen Namen: Gruppe Kebab-Kamel.
Neben dem Höcker-Tier, das Pate stand, finden sich in der Runde auch so illustre Gestalten wie das Dürüm-Dromedar Tobias, die Wacholder-Wachtel Steffen, das Schaschlik-Schnabeltier Olivia, der Hackfleisch-Habicht Flo, das Fritten-Frettchen Maren, und die Mayonaise-Moräne Jansen. Nicht jeder der Beteiligten ist sich immer so ganz sicher, mit welchem Geheimnamen er oder sie eigentlich gemeint ist. Aber Gott sei Dank lässt sich das ja in der Beschreibung der Kebab-Kamel-Whatsapp-Gruppe jederzeit nachlesen.
Was sich dort übrigens auch findet, ist eine Liste von Filmempfehlungen, die mindestens ebenso krude ist, wie der Zoo der Fast-Food-Tiere. Irgendwann werden die alle mal geguckt, da sind die Kebab-Kamele sich ganz sicher. Irgendwann.
Zumeist wird die To-Do-Liste aber immer nur länger. Denn wenn man mal im Discord oder an der Theke vom „Gasthaus Gudula“ zusammenkommt, wird irgendwie doch wieder Ash vs. Evil Dead oder Tucker and Dale vs. Evil geschaut. Oder Austin Powers. Und dann wieder von vorne.
Bock, mal wieder einen Döner essen zu gehen?
Joa, das Projekt könnte man durchaus mal in den Blick fassen.
Groovy, Baby!